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Der XII. Hebammenkongress tagt in Düsseldorf
Vom 10. – 12. Mai 2010 werden in Düsseldorf mehr als 2500 Hebammen erwartet. Veranstaltet wird der Kongress vom Deutschen Hebammenverband e. V. (DHV) mit seinen ca. 17 000 Mitgliedsfrauen. Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Gesundheit. Die vielfältigen Vorträge und Workshops kreisen um das Spezifische der Hebammenarbeit in multiprofesionellen Teams und der Frage, wie unterschiedliche berufliche Orientierungen zum Wohle von Müttern und Kindern zusammengeführt werden können. Hebammen sind die Fachfrauen für die Begleitung beim Übergang in die Mutterschaft, bzw. Elternschaft. Die Betreuung beginnt bei der Familienplanung und reicht über die Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett bis zum Ende der Stillzeit. Bei Frauen und Familien in schwierigen medizinischen und/oder sozialen Verhältnissen, kann diese Betreuung bis zum Ende des ersten Lebensjahres des Kindes erfolgen. Der Betreuungsansatz der Hebammen ist präventiv, salutogenetisch und ressourcenorientiert. Das heißt, bei allem Tun steht die Gesunderhaltung von Mutter und Kind an erster Stelle. Hierin unterscheidet sich Hebammenhilfe von der Geburtsmedizin. Obwohl sich Hebammen ihrer besonderen Rolle bewusst sind, fühlen sie sich mit allen anderen Berufsgruppen im Krankenhaus und in der Freiberuflichkeit partnerschaftlich vernetzt. „Konkurrierendes Verhalten kann sich heute keine Berufsgruppe mehr leisten“, so Martina Klenk, die Präsidentin des Hebammenverbandes. „In Zeiten von Budgetierung, Stellenabbau und steigenden Haftpflichtprämien brauchen wir vielmehr einen Schulterschluss und die respektvolle Akzeptanz aller Leistungserbringer rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Wir Hebammen sind eigenverantwortlich für gesunde Frauen und Kinder zuständig. Geburtshilfliche Notfälle und pathologische Verläufe werden von Hebammen und GynäkologInnen gemeinsam behandelt. Auch eine enge Zusammenarbeit mit Kinderärzten und Pflegekräften ist erforderlich. Damit die Arbeit in multiprofessionellen Teams gut gelingt, brauchen wir eine wertschätzende Kommunikation zwischen den beteiligten Berufsgruppen. Gute Absprachen verbessern darüber hinaus die Vernetzung zwischen Krankenhaus und außerklinischer Versorgung. Vor allem dürfen wir nie unser gemeinsames Ziel aus den Augen verlieren, die optimale Betreuung von Mutter und Kind“, so die Hebammenpräsidentin abschließend.
Kontakt: Dr. Edith Wolber, Pressesprecherin des Deutschen Hebammenverbandes e.V. 74909 Meckesheim, Bergstraße 3 Tel: 06226/429400, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.hebammenverband.de
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