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Untersuchung der Fachkräftesituation von Der Pflege- und Gesundheitsmarkt in Deutschland werden kontinuierlich wachsen. Allerdings können die benötigten Leistungen nur erbracht werden, wenn eine genügende Anzahl an gut ausgebildeten Gesundheitsfachkräften vorhanden ist. Ein solcher Pool an Fachkräften muss vorausschauend aufgebaut und gesteuert werden. Die Grundvoraussetzung hierfür ist die Erhebung und Auswertung objektiver und verlässlicher Daten zur Abbildung der tatsächlichen Bedarfe im Gesundheitswesen. Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen (MASGFF) des Landes Rheinland-Pfalz hat deshalb zum 01.Oktober 2010 das Landesleitprojekt „Branchenmonitoring und Fachkräftebedarfe in den Gesundheitsfachberufen in Rheinland-Pfalz“ gestartet. Das Projekt ist Teil der „Initiative Gesundheitswirtschaft“. Mit der Konzipierung und Umsetzung des Projekts hat das Ministerium das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK), Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt am Main, beauftragt. Im Fokus des Projekts stehen alle 18 bundes- und landesrechtlich geregelten Gesundheitsfachberufe und damit auch die Hebammen. Das Ziel des Projekts ist es, Informationen über die Nachfrage nach Fachkräften im Gesundheitswesen zu sammeln und diesen das Angebot in den einzelnen Regionen des Landes Rheinland-Pfalz gegenüber zu stellen. Dazu werden die aktuelle Fachkräftenachfrage und das aktuelle Fachkräfteangebot bestimmt, so dass ein objektiver Überblick über die derzeitige Fachkräftesituation entsteht. Zusätzlich werden kurz-, mittel- und langfristige Prognosen erstellt, wie sich zukünftige Fachkräftebedarfe im Gesundheitswesen entwickeln werden. Im Anschluss werden unterschiedliche Szenarien entwickelt, wie mögliche Fachkräfteengpässe abgefedert werden können. Dabei spielen der Ausbau von Ausbildungskapazitäten und die Anpassung berufsrechtlicher Bestimmungen eine wichtige Rolle. Vollerhebung zur Ermittlung der Nachfrage nach Hebammen im Jahr 2010 Um die Nachfrage nach Hebammen möglichst vollständig zu erfassen, werden sämtliche Krankenhäuser und freiberuflichen Hebammen in Rheinland-Pfalz befragt. Die Befragung startet am 23.Februar 2011 und wird elektronisch durchgeführt. Das bedeutet, dass das IWAK zum Befragungsstart eine E-Mail an die Krankenhäuser und Freiberufler schickt, in der sich ein Link zu einer Webseite befindet. Auf dieser Webseite kann der Fragebogen online ausgefüllt oder nach Wunsch auch ausgedruckt und per Post oder per Fax an das IWAK geschickt werden. Die Datenauswertung erfolgt anonym. Die Ergebnisse werden aggregiert zusammengefasst, so dass konkrete Angaben keiner individuellen Einrichtung zugeordnet werden können. Selbstverständlich werden keine Daten an Dritte weitergegeben. Vorausschätzung zukünftiger Fachkräftebedarfsentwicklungen im Gesundheitswesen Zum Abschluss des Projekts Ende September 2011 sollen die Ergebnisse der Studie breit im Feld gestreut werden. Dies kann zum einen über einen Versand des Ergebnisberichts per E-Mail geschehen. Zum anderen werden die Ergebnisse online veröffentlicht und können im Internet eingesehen werden. Transparenz auf den Gesundheitsarbeitsmärkten ist wichtig! Um zu wissen, wie die Ausbildungskapazitäten beschaffen sein müssen, damit auch in Zukunft genügend Hebammen dem Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz zur Verfügung stehen, muss die aktuelle und zukünftige Lage verlässlich eingeschätzt werden. Daher unterstützt der Hebammen-Landesverband RLP das Projekt der Landesregierung und arbeitet aktiv im Fachbeirat zur Studie mit. Die freiberuflichen Mitglieder des Verbandes werden gebeten, sich an der Befragung zu beteiligen. Für Rückfragen zum Projekt steht Ihnen der Projektleiter auf Seiten des IWAK, Herr Roland Bieräugel, gerne unter der Telefonnummer 069-798-23128 oder unter der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zur Verfügung. |




